Landesmeisterschaft Einzelzeitfahren und Straße 1-er

Am Wochenende des 07.05. und 08.05.2016 standen die ersten Landesmeisterschaften des Landes Brandenburg auf der Agenda und so hieß es für den RC-Kleinmachnow am Samstag auf nach Lehnin zum Einzelzeitfahren und am Sonntag nach Lübben zum Straßenrennen. Das Wetter und die Strecke passte an beiden Tagen – Caro konnte sich an diesem Tage einen sehr guten siebten Platz sichern, alle Platzierungen waren sehr dicht beieinander. Für Antonia ging es nach 13.00 Uhr auf die Strecke und auch sie kam mit einem sehr guten Ergebnis ins Ziel, das Vizelandesmeisterin im Einzelzeitfahren der weiblichen U17 hieß. Birgit sichert sich das Einzelzeitfahren bei den Frauen mit den 3. Platz. Bei den männlichen Sportlern fehlt mir leider noch ein Ergebnis, das jedoch schnell nachgereicht wird. Herzlichen Glückwunsch an alle Fahrerinnen und Fahrer.

Sportlerberichte folgen 🙂

Bericht Antonia & Caro

Am Sonnabend fuhren Antonia und ich zur LVM Zeitfahren nach Lehnin. Nach unserer Ankunft besichtigten wir die Strecke und testeten das fahren mit Wind. Es war an diesem Tag echt super windig. Nach der üblichen Vorbereitung ging es zum Start und von der Rampe ins Rennen.  Ich habe die Strecke mit einer Zeit von 11:44 min absolviert. So das ich nach dem Zeitfahren  auf Platz 7 lag. Als Antonia auf die Strecke ging war der Wind noch etwas stärker. Sie absolvierte die Strecke in einer super Zeit und erreichte so den 2. Platz.
Am Sonntagmorgen, 6:00 Uhr, fuhren wir zur LVM 1-er Straße nach Lübben. Zuerst musste Caro an den Start und das wieder bei einem sehr starken Wind. Nach einem guten Start lag Caro nach der ersten Runde an Position 5. Bei einem leichten Gerangel mit einem Sturz auf der Zielgeraden landete Caro im Graben. Kette runter und Dreck in der Schaltung schien das Rennen für Caro vorbei zu sein, aber Caro gab nicht auf. Kette ruf, Schaltung wieder in Ordnung gebracht,  nahm sie bei zunehmenden Windverhältnissen die Verfolgung auf. Wir konnten gar nicht glauben was wir beim Zieleinlauf sahen. Caro hatte es geschafft an das Feld heranzufahren und sich vorn im Feld einen guten Platz zu sichern. Im Zielsprint reichte es leider nicht für das Podium, aber nach der super  Leistung erreichte Caro Platz 4.
Nach einer Stärkung für alle, Dank Kathrin, ging ich dann mit einer Startverzögerung ins Rennen. Der Wind nahm noch fahrt auf, was mir gar nicht gefiel. Ich musste ja 5 Runden ( 50 Km) absolvieren.  Nach einem guten Start verlief das Rennen, bis auf einem Sturz im hinterm Feld gut. So das ich mich im Fahrerfeld auf den Zieleinlauf und dem Sprint vorbereiten konnte. Kurz vor dem Zieleinlauf erhöhte sich das Tempo. Trotz des Windes und dem hohen Tempo kam ich gut durch die Zielkurve und sicherte mir in meiner Altersklasse den Sieg.
Eure Caro und Antonia

Bericht von Phillip und Birgit

Auf das Einzelzeitfahren hatte ich mich besonders gefreut, denn da muss jeder für sich kämpfen. Dann auch noch mit Startrampe – wie bei der Tour de France! Doch dann gleich nach dem Start ging alles schief: Erst flog mir die Kette runter, durch den Ruck kam ich auch noch aus der Pedale. Ich versuchte die Kette durch Schalten wieder rauf zu bekommen, aber sie verkeilte sich total hinter dem kleinen Kranz. Seans Papa und weitere Erwachsene kamen gerannt um zu helfen, aber erst Jens schaffte es die Kette zu richten. Da war der Nächste schon längst gestartet und ich hatte etwa anderthalb Minuten und vor allem die Hoffnung auf eine gute Platzierung verloren. Trotzdem wollte ich nicht kampflos aufgeben, stieg wieder aufs Rad, konnte den Fahrer vor mir schnell einholen und noch deutlich hinter mir lassen. Ohne die Startkatastrophe wäre es wahrscheinlich ein ganz gutes Ergebnis geworden, zumindest für meinen Jahrgang. – SCH … AAADE, so kann man es nur geschätzt einordnen.

Auch Mama war mit ihrem Ergebnis nur halb zufrieden. Der knappe 37er-Schnitt über die 10,2 km war zwar schon ein ganz ordentliches Tempo und reichte auch noch knapp für die Vereinsbestzeit des Tages, aber an den Wenden blieb einfach zu viel Zeit liegen. Mein gut gemeinter Rat zur windschlüpfrigen Unterlenkerposition führte leider ungewohnter Weise mehrfach zum Verlassen der Ideallinie und somit Extrametern. Zumindest die Kurven klappten diesmal mit guter Geschwindigkeit. Gegen die besten zwei der Frauenklasse bestand jedoch keine Chance. Der Anblick von Sam Sandten und Kerstin Brachtendorf mit ihren Zeitfahrmaschinen ließ die Überlegenheit schon vor dem Start erahnen. Da muss man die Leistungen neidlos anerkennen und mit Platz 3 zufrieden sein.

Neuer Tag, neues Glück in Lübben: Phillip konnte sich diesmal über die 40 Kilometer gut im Hauptfeld halten, bekam jedoch beim Schlussspurt die hohe Leistungsdichte der U15 zu spüren. Als Vereinsbester erreichte er 13 Sekunden hinter dem Sieger als 21. der LVM und auf Platz 29 von 65 Startern das Ziel.

Auch im Rennen der weiblichen Klassen U17 / U19 / Elite über 50 km ging es mit 34 Damen aus Berlin und Brandenburg von Anfang an gut zur Sache. Flottes Anfangstempo, etwas ruhiger bei Gegenwind, ab und an ein Zwischenspurt. Kräftemäßig konnte ich gut mithalten, spürte auch keine Müdigkeit vom Vortag. Allerdings bleibt bei einem gut besetzten Feld in engeren Passagen und Kurven etwas Gerangel nicht aus, was mir nach wie vor Angst macht. So fiel ich nach 17 Kilometern zunächst aus dem Feld und fuhr eine halbe Runde mit bis zu 100 m Abstand hinterher. Auf der etwas windgünstigeren Startgeraden kämpfte ich mich mit knapp 50 km/h wieder an den Materialwagen vorbei zum Feld zurück. Danach war ich endgültig wach, nahm in den Kurven allen Mut zusammen und hielt mich so bis zum Endspurt im vorderen Feld. Damit konnte ich sogar eine der Überlegenen vom Vortag schlagen, also Platz 2 in meiner Wertung. – Diesmal wirklich zufrieden!

IMG-20160507-WA0003 Startvorbereitung Caro U15 w

IMG-20160507-WA0004 Startvorbereitung Antonia U17 w 😉

IMG-20160507-WA0007 3. Platz Birgit – Herzlichen Glückwunsch

IMG-20160507-WA0008 2. Platz Antonia – Vizelandesmeisterin Einzelzeitfahren – Herzlichen Glückwunsch

Am zweiten Tag des langen Wochenendes ging es nach Lübben, ich denke dass ich sagen kann jeder kennt die Strecke. Auch an diesem Tage war der RC Kleinmachnow mit seinen Sportlern in fast allen Klassen vertreten. Bei den Damen konnte sich Caro über einen stark zurückerkämpften 4. Platz freuen, auch wenn es eine Holzmedaille war Caro, deine heutige Leistung nach dem Sturz war Gold wert. Antonia siegte in ihrer Klasse und wurde somit Landesmeisterin 2017 auf der Straße. Birgit wurde bei den Frauen – Vizelandesmeisterin. Herzlichen Glückwunsch an alle.

Berichte folgen 😉

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